Festival-Eröffnung

Ein Überraschungsfilm, ein musikalisches Live-Erlebnis, Preisträgerfilme und Weltpremieren – und dann auch noch Harmony Korine! Diese Eröffnung hat alles, was man sich vom ersten Programm der 11. Festivalausgabe wünschen kann. Ein Musikvideo zu Oneothrix Point Never wird den Abend hymnisch einleiten, eine Weltpremiere des bahnbrechenden Digitalduos Zeitguised ihn beschließen. Dazwischen bestechen zwei preisgekrönte Kurzspielfilme aus China und den USA nicht zuletzt durch ihre humorvolle Perspektive, vertont Richard Eigner ein visuelles Wunderwerk von Bret Battey live, wird Harmony Korine für Gänsehaut sorgen und ein Klassiker von Bert Haanstra auf eine denkwürdige Woche im Jahr 1962 verweisen. Durch den Abend führt einmal mehr die Schauspielerin Tatjana Alexander, die auch mehrere Gäste auf der Bühne des Gartenbaukinos begrüßen wird. Im Anschluss laden dann Vihanna in der philiale, dem Kinofoyer, zum Tanz!

Midnight Movies

Die Midnight Movies wurden zwar erst 2013 initiiert, doch der umwerfende Erfolg schrie förmlich nach einer Fortsetzung. Mit dem feucht-fröhlichen PopPorn-Programm zeigen wir, dass Porno nicht immer gleich Porno sein muss, während Très Chic zum bereits zehnten Mal aktuelle Absurditäten aus dem Kurzfilmbereich sowie einige Klassiker und Lieblinge aus den letzten Jahren präsentiert.

Programm präsentiert von VICE

Adam Yauch – Homage to Homeboy

Die Hommage an den Homeboy und Ex-Beastie-Boys-Frontman Adam Yauch lief bei den Kurzfilmtagen Winterthur im Rahmen der Fokusreihe „Independent Cinema USA“ und würdigt den 2012 verstorbenen Yauch als Indie-Künstler mit wahnwitzigen Ideen und Mut zum kreativen Trash.

European (S)Election

Die European (S)election bringt anlässlich der Europa-Wahl einige ausgewählte Nominees des Europäischen Filmpreises (Short Matters!) nach Wien und lässt am Sonntag den Balkan und damit einige der künftigen Erweiterungsländer über die eigenen Grenzen schauen. Das Kollektiv Balkans Beyond Borders hat dafür die besten Filme der vergangenen vier Festivalausgaben mitgebracht.

Matinee

Welcher Kurzfilm hat für dich einen besonderen Stellenwert? Diese Frage haben wir drei Filmschaffenden gestellt, die an unterschiedlichen Polen des audiovisuellen Spektrums angesiedelt sind: Comickünstler Nicolas Mahler (A), Filmemacherin Momoko Seto (JP/F) und Regisseur Matt Porterfield (US). Das anschließende Gespräch führt Stadtkino-Chef Claus Philipp.

In Kooperation mit den Wiener Festwochen

Night of the Light hosted by Michael Ostrowski

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren haben VIS und Wien Energie auch heuer gemeinsam den Kurzfilmproduktionswettbewerb Night of the Light veranstaltet. Zahlreiche österreichische Filmschaffende sind dem Aufruf gefolgt, sich Konzepte für dreiminütige Kurzfilme zum Thema „Hochspannung“ zu überlegen. 15 Treatments wurden schließlich ausgewählt, fünf davon erhielten von Wien Energie für die Realisierung ihrer Filme jeweils 3.000 Euro Produktionsbudget. Bei der Night of the Light werden nun die fertigen Arbeiten präsentiert und die besten zwei von der fünfköpfigen Jury und dem Publikum prämiert. Der Grazer Schauspieler und Entertainer Michael Ostrowski führt durch den Abend.

Preisskulptur von gabarage upcycling design

Preisverleihung

Zum Abschluss wird es noch einmal feierlich. Die Vienna Short Film Awards, in Form eines kleinen, aber massiven „V“ in Beton gegossen, sind in diesem Jahr mit weit über 20.000 Euro dotiert und werden – wie schon in den vergangenen Jahren – im internationalen Wettbewerb Fiction & Documentary, in den Musikvideokategorien sowie in der österreichischen Konkurrenz vergeben. Die Preissumme des letztgenannten Preises wurde von Casinos Austria gar auf 5.000 Euro aufgestockt. Im internationalen Wettbewerb Animation Avantgarde werden der ASIFA Austria Award sowie ein Arbeitsstipendium im MQ vergeben, Preise warten zudem auf die beste Regisseurin, den besten Newcomer – und den absurdesten Film des Festivals. Dieser wird ebenso vom Publikum bestimmt wie vier weitere Auszeichnungen, die ganz auf den guten Geschmack der VIS-ZuschauerInnen setzen.

Im Anschluss an die Preisverleihung werden ausgewählte Siegerfilme gezeigt.